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König-Ludwig-Brücke in Kempten wird Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst
Erbaut: 1847 bis 1851
Ort: Kempten im Allgäu
Datum der Titelverleihung: 20. April 2012
Die König-Ludwig-Brücke in Kempten ist eine der ältesten erhaltenen hölzernen Eisenbahnbrücken überhaupt. Sie wird heute als Fuß- und Radwegbrücke genutzt.
Der 5 m hohe hölzerne Träger aus Gitterwerk, der nach dem sog. Howschen System konstruiert wurde, ruht auf zwei ca. 25 m hohen Natursteinpfeilern. Die Lichtweiten der drei Brückenabschnitte über die Iller betragen (von West nach Ost) rund 35m, 52 m und 26m.
Die Kemptener Brücke war eines der ersten Bauwerke in Deutschland dessen Tragelemente nicht empirisch, sondern auf Grundlage theoretischer Überlegungenen bemessen wurden.
Stefan M. Holzer beschreibt in Band 11 der Schriftenreihe zu den Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland den Bau und die Konstruktion dieser bautechnischen Rarität. Er hat viel Wissenswertes und Neues über den Eisenbahnbrückenbau in der Mitte des 19. Jahruhnderts zusammengetragen und beschreibt es auf lebendige und interessante Weise. Dieser Band ist der 11. in der Reihe „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ und kann ab dem 20.04.2012 bei der Bundesingenieurkammer telefonisch (030-2534 29 01) oder über das Internet (www.bingk.de/order-hw) zum Preis von 9,80 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden.
Informationen zu allen Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland finden Sie unter www.wahrzeichen.ingenieurbaukunst.de.
Weitere Informationen zur König-Ludwig-Brücke und ein Foto stehen hier zur Verfügung.
Presseinformationen zu den ausgezeichneten Bauwerken
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Die Schwebefähre Osten-Hemmoor
Das Himbächel-Viadukt der hess. Odenwaldbahn
Der Flughafen Berlin-Tempelhof
Die König-Ludwig-Brücke Kempten

